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Jugend - und Kulturverein Exil

Ein Stück Mauer aus Stahl

Nachfolgender Artikel erschien am 08.10.09 in der Märkischen Oderzeitung

Eberswalde. Zur Zwangsarbeit in einem Eberswalder Arbeitslager eingesperrt, das Leben tagtäglich bedroht. Welchen Ausdruck kann es 65 Jahre danach für dieses Leiden junger polnischer Frauen geben? Der Eberswalder Künstler Eckhard Herrmann schuf aus Stahl ein Stück Mauer, Wand unüberwindbar mit Stacheldraht - Erinnerung. Davor nun möglich und für die dahinter sowieso unauslöschlich.

Gestern Vormittag wurde die Stele des Metallgestalters am Eingang des Jugend- und Kulturvereins "Exil" von einem Kran an ihren zukünftigen Platz gehoben. In den Jahren 1944/45 befand sich an der Eisenspalterei ein Außenlager des KZ Ravensbrück. Herrmann verfolgte das "Weggesperrtsein" als künstlerisches Thema. Er suchte nach einer schlichten Form, zunächst sollte das "Mauerfeld aus Stahl" in den vorhandenen Zaun eingearbeitet werden. Nun steht es frei, ein Platz des Gedenkens.

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